Hagelschaden am Auto

Hagelschaden am Auto

Nichts, aber auch gar nichts ist ärgerlicher als Hagelschäden am Auto. Innerhalb von Sekunden verliert das Auto die Hälfte seines Wertes in einem Hagelschauer.  Die Sommer werden immer heißer und Hagel wird mehr und mehr unvorhersehbar. Keine Chance das Auto in Sicherheit zu bringen. Was liegt also näher, als die Sicherheit im Kofferraum zu verstauen und bei Gefahr einfach über das Auto ziehen. Neu im dasAuto.at Online-Shop sind geprüfte Hagelschutzmatten, bzw. Hagelschutz Garagen.

Ich gebe zu, dass das Design zu wünschen übrig lässt und in keinster Weise cool aussieht, im Ernstfall aber über Leben und Tod eines Autos entscheiden kann. Auf jeden Fall eine kostengünstige Alternative zu Beulendoktor und Autowerkstätten.

Falls einmal alle Hilfe zu spät kommt und Hagel das Auto verbeult, gibt es immer noch die Möglichkeit die Schäden selbst und einfach zu beheben. Max hilft bei Beulen und Verformungen.

Tiefe Kratzer ausbessern mit Max

Verformungen an der Karosserie entstehen durch Parkschäden, Unfälle und dergleichen. Bei kleineren Dellen besteht die Möglichkeit diese durch Kitt auszugleichen. Grundsätzlich ist es abzuwägen entweder Dellen selbst zu reparieren oder günstige Nachbauteile zu erwerben, einzubauen und diese dann einfach nur mehr lackieren. Hier beschäftigen wir uns mit der Variante des selbst reparierens.

Schadensbeschreibung: Dellen, Beulen und Verfomungen. Das Auto sieht halt einfach nicht mehr ganz so aus wie es sollte.

SchnellanleitungSchnellanleitung: Die verformte Stell so gut wie möglich ausbeulen. Rost und Lack komplett mit Schleifpapier großflächig und gründlich abschleifen. Füll- und Ziehspachtelmasse auftragen, nach 20 min grob und trocken (P120) schleifen, bis die ursprüngliche Form wieder gegeben ist. Mit Spritzfüller grundieren und mit Wasserschleifpapier (P500 – P800) eine absolut glatte Oberfläche herstellen. Die sorgfältig geschliffene Oberfläche anschließend lackieren und mit Klarlack versiegeln. Polieren und mit Hartwachs konservieren.

Tiefe Kratzer ausbessern mit Max

Wer sich bei der Reparatur seines Autos bis jetzt pudelwohl gefühlt hat, kommt jetzt zu den Königsdisziplinen. Rostlöcher in der Karosserie bearbeiten und Verformungen behandeln.

Wichtig: Rostlöcher an tragenden Teilen, wie Einstiegsholme, Längsträger, Unterbodenverstrebungen dürfen auf keinen Fall mit Spachtelmasse ausgeglichen werden. Derlei Schäden müssen vom Fachmann verschweißt werden.
Schadensbeschreibung: ins Auge stechende, großflächige, rostbefallene, durchlöcherte Karosserie rund ums Auto. Einfach hässlich aber nicht hoffnungslos.

Schnellanleitung: Rost und abstehende, lose Blechteile und abfallende Lackschichten komplett und großflächig entfernen. Die blankgeschliffenen Stellen mit Silikonentferner gründlich reinigen. Die Rostlöcher mit faserverstärkter Spachtelmasse oder Polyestermatte mit Harz ersetzen. Grob schleifen bis die ursprüngliche Form wieder gegeben ist. Anschließend mit Spritzspachtel bzw. Filler eine glatte Oberfläche herstellen. Die Innenseite mit Steinschlagschutz , Unterbodenschutz , Seilfett oder Karosseriedichtmasse luftdicht und wasserdicht isolieren. Die sorgfältig geschliffene Oberfläche anschließend lackieren und mit Klarlack versiegeln.

Tiefe Kratzer ausbessern mit Max

Kleine Kratzer und Schrammen haben wir also schon abgehandelt. Nun zu den Schäden, die in der Werkstatt wirklich Geld kosten, wobei auch viele Profis mit Lacksprays arbeiten.

Schadensbeschreibung: ins Auge stechende, großflächige, rostbefallene Karosserie rund ums Auto. Einfach hässlich aber nicht hoffnungslos.

SchnellanleitungSchnellanleitung: Rost und abstehende, lose Lackteile komplett und großflächig mit Trockenschleifpapier , grobe Körnung, entfernen. Mit Silikonentferner gründlich reinigen. Hier arbeiten wir mit Lacksprays , daher muß die Umgebung vor Sprühnebel geschützt werden. Mit Zeitungspapier und Abdeckband sorgfältig abdecken (siehe Film). Die entstandenen Schleifspuren und Rostkrater mit Spachtelmasse oder Spritzfüller auffüllen. Schleifen, grundieren und mit dem Lackspray lackieren.

Steinschlag
Ursachen: z.B. Steinschlag, Vandalen, Parkschäden, Transportschäden beim Ein- und Ausladen, Schneeketten, etc.

Häufig befallene Stellen: Stossstange, Kühlergrill, Motorhaube, Radlauf, Einstieg, Vorderkante Dach, Türkanten;

Schadensbeschreibung: Die Kratzer sind deutlich sicht- und spürbar. Meistens ist der Lack schon abgeschlagen und man sieht das Metall (Autoblech). Teilweise bei älteren Schäden mit Roststellen.

SchnellanleitungSchnellreparatur: Rost und abstehende, lose Lackteile entfernen. Die blanke Stelle reinigen und grundieren. Auf die trockene Grundierung wird der Lack mittels Lackstift aufgetragen. Nach dem Aushärten mit dem Klarlack füllen und versiegeln. Nach 2 – 3 Tagen ist der Lack voll ausgehärtet und kann poliert, wenn nötig auch geschliffen werden. Abschließend mit Hartwachs konservieren.

AnleitungWeg mit dem Rost. Bei kleinen Schäden wie am Bild nehme ich einen Schraubenzieher und kratze den Rost ab. Übrig bleibt eine glänzende, blanke Fläche die etwas größer ist als der ursprüngliche Steinschlag. Etwas größer, da am Rand vom Steinschlag auch noch böser Rost unter dem Lack sitzt. Die rostfreie Stelle gründlich mit Silikonentferner reinigen. Als Grundierung verwende ich Rostumwandler, den ich mit einem Pinsel dünn auftrage. – Kaffeepause, ca. 1h trocknen lassen.


Schadensbeschreibung: Oberfläche sieht matt, stumpf und glanzlos aus, Kratzer sind nur bei speziellem Lichteinfall sichtbar. Mit dem Fingernagel sind die Kratzer kaum spürbar

SchnellanleitungSchnellanleitung: Die richtige Politur mit Politurfäden oder Mikrofasertuch auftragen und einpolieren. Falls es nötig ist wiederholt Ihr den Vorgang mehrere Male. Danach mit Hartwachs konservieren. Wenn man schon dabei ist, unbedingt das ganze Auto polieren. Sieht ansonsten nicht besonders aus, wenn nur eine Tür glänzt wie ein neuer Schilling (Euro) und der Rest stumpf und matt bleibt.

Kategorien